Amateurradio Header

Wie kam ich zum Amateurfunk?
 

Amateurradio ist für mich immer noch eines der schönsten Hobbies auf der Welt. In der Kindheit zeigte mir ein paar Jahre älterer Nachbarjunge wie man mit einem Kristall, einer Nadel und was weiß ich noch, Radiosender empfangen kann. Ich war fasziniert. In der Jugend begann es schon damit, dass ich in der Verwandtschaft alte Radios "repariert" habe. Also zerlegt, untersucht und meistens nicht mehr zusammenbekommen habe. Dafür bekam ich die alten Schätzchen aber nicht überlassen. Sie waren als Spenden an die Forschung gedacht. Als ich mich 1974 ernsthaft für den Amateurfunk angefangen habe zu interessieren, war es noch sehr schwer weltweit Kontakt mit Gleichgesinnten aufzunehmen, außer man hatte einen dicken Geldbeutel. Ich habe meinen ersten Empfänger selbst gebaut und die Telegrafie von einem alten Seebären, der als Marinefunker die Weltmeere bereist hatte, gelernt. 1976 wurde ich dann in München lizensiert und bekam das Rufzeichen D F 2 C H. Die Begeisterung für die Telegrafie, die immer noch, (wenn mal alle Faktoren zusammenzählt) die effektivste ist, (außer Händy natürlich) hat mich nicht mehr losgelassen. Und als ich beim Zusammenbauen meines ersten Bausatzes von Heatkit-Transceivers (HW101) einen Fehler gemacht habe und kein SSB machen konnte, blieb ich von da an dabei. Die anfängliche Nervosität legte sich bald und das Erreichen höherer Geschwindigkeiten durch häufigen Kontestbetrieb hat mich dann zum zweiten Gebiet des Amateurfunks geführt, zum Wettkampf. Ob alleine oder in der Mannschaft. Es war immer ein Erlebnis, dass mir die Mühe als lohnenswert erscheinen lies, auch an 48-Stunden Wettkämpfen teilzunehmen,(mit Pausen natürlich). Welchen Platz ich dabei belegt habe, war zweitrangig. Ich habe von Jahr zu Jahr meine Technik verbessert, meine Telegrafiegeschwindigkeit und Lesefähigkeit erhöht und dabei noch oft sehr seltene Stationen gearbeitet und da ich früher Briefmarken gesammelt habe, fing ich an schöne QSL-Karten zu sammeln, von denen ich einige Kostproben zeigen will. Ein weiteres Thema ergab sich aus meiner persönlichen Lage. Da ich kein Haus mit Grundstück besitze und immer zur Miete gewohnt habe, waren Antennenprobleme und alle Fragen, die damit zusammenhingen auf der Tagesordnung, was natürlich dazu geführt hat, dass ich mich ausführlich mit Antennentechnik befasst habe. Kurzwelle und gute Antennen ist ein Thema für sich.
Der Amateurfunk scheint im Niedergang zu sein. Das Internet fesselt die Aufmerksamkeit der technisch interesseierten Menschen. Es ist heute sehr einfach geworden, weltweit, via PC, alles Mögliche zu machen. Tu ich auch, wie man sieht, aber es ist nichts im Vergleich zum Rauschen und Knistern der Ionosfäre in der ein schwaches Signal auftaucht, das nur schwer zu entziffern ist und dann erst der Versuch selbst das eigene Signal beim anderen, irgendwo überm Deich, oder Down Under, hörbar zu machen......
Die Rechtschreibfehler in den Texten bitte ich zu entschuldigen. Ich hab es als Zugreister nie zu einem einwandfreien Deutsch gebracht.
Da ich Umgezogen bin, und jetzt Joomla als Webeditor benutze, kann ich nur nach und nach die alten Inhalte einpflegen und aktualisieren. Die Webseite ist alsonoch nicht auf dem neuesten Stand. Ich bitte um Verständnis und Geduld. Joomla zu lernen ist für einen 65-Jährigen nicht ohne.
diese Seite wurde am 24.Juni 2014 aktualisiert