Ich habe mal von einem alten OM einen Satz eindringlich nahegelegt bekommen, als ich überlegte eine PA zu kaufen. "Der yagis und Spiegelbeste Verstärker ist eine gute Antenne, und eine möglichst verlustfreie Einspeisung. Eine PA macht viel Ärger mit der XYL oder den Nachbarn, wenn man nicht gerade Alleine auf einem Großen Grunstück lebt." Das hab ich bis heute beherzigt und mit ein Programm zugelegt, welches mit erlaubt, eine Antenne, den örtlichen Gegebneheiten angepasst, zu entwickeln und zu optimieren. Da ich kein Haus mit großem Grundstück mein eigen nenne, bin ich auf Multibandantennen mit wenig Aufwand angewiesen. Meine vorläufige Kompromissantenne im Glockenhof ist nur 10m lang und erzeugt an der Ostküste der USA auf 20m immer noch ein Signal von 25dB, wenn ich den Raporten des Reverse Bacon Networks glauben kann. Der letze ARRl-Contes gab mir recht. Ansonsten bin ich die letzten Jahrzehnte immer gut mit einer 86mLazyLoop gefahren, welche ich auf allen Bändern resonant bekommen hab. Eine 160m-Version benutzen wir für die Fielddays den Ortsverbands O04 und die OMs waren sehr angetan von den Lauten Signalen. Beschreibung siehe unter 160mLazyLoop. Immerhin habe ich mit meiner 86mLazyLoop über 224 DXCC Länder in CW damit gearbeitet und stehe kurz vor dem 5-Band DXCC. Es fehlen mir nur noch die Bestätigungen für 8 Länder auf die 100 im 80m-Band. Es lohnt sich also an einer guten Antenne zu arbeiten. Zum Simulieren der Antennen benutze ich das Programm EZNEC. Damit kann man so einiges, was nicht in der Literatur steht, ausprobieren. Meine Erfahrung ist, dass die Simulation kaum von der Realität abweicht.